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Diagnose
In der
TCM
haben sich über die Jahrtausende bestimmte Diagnosetechniken entwickelt, da
ja keine bildgebenden Möglichkeiten, wie z.B. das Röntgen vorhanden waren.
Heutzutage nutzen die Chinesen selbstverständlich auch die modernen
Techniken, um ihre Diagnosen zu untermauern oder zu ergänzen. Ursprünglich
waren folgende Techniken das tägliche Handwerkszeug, auch meine Diagnose
erfolgt nach diesen Techniken.
1. Zungendiagnose – der Therapeut kann
anhand der Form, der Farbe, des Belages vor allem chronische Zustände, aber auch aktuelle
Erkrankungen, wie einen grippalen Infekt, erkennen.
2. Pulsdiagnose – die verschiedenen
Pulse am rechten und linken Handgelenk ermöglichen das Feststellen der Energetik im Körper und der genauen
Zuordnung der Erkrankung zum Organsystem.
3. Bei Kleinkindern betrachtet man eine
Vene am Zeigefinger und Hautveränderungen in der Farbe des Zeigefingers
4. Betrachtung des Gesichtes und der
allgemeinen Erscheinung
5. Zur manuellen Therapie wird
zusätzlich ein Tastbefund des Körpers, vor allem der schmerzenden Stellen, des Muskeltonus,
der Hautbeschaffenheit, praktiziert.
6.
Eine
ausführliche
Befragung aller Krankheitssymptome
und körperlichen Besonderheiten.
Alle diese verschiedenen Techniken ergeben einen Gesamtbefund, der die
Energetik und den Gesundheitszustand der Patienten widerspiegelt. Dieser Befund wird als
Muster oder Syndrom bezeichnet und ist die
Grundlage der jeweiligen Therapie. |