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Was ist Traditionelle
Chinesische
Medizin
(TCM) ?
Eine ganzheitlich den Menschen
betrachtendes Heilwesen mit verschiedenen
Diagnosemöglichkeiten
und unterschiedlichen Therapieformen.
Grundlage der TCM ist einmal das dynamische Gegenspiel von
Yin
und Yang
Ein Beispiel für das Yin ist
das Blut,
für das Yang ist es das Qi.
Nun gilt: Qi bewegt das Blut, aber Blut ist die Mutter des Qi.
Man kann hierbei sehr gut den engen Zusammenhang erkennen.
Eine andere Grundlage sind die
5 Wandlungsphasen, denen die Organsysteme zugeordnet werden:
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Organsysteme sind |
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Holz |
- |
Leber,
Galle |
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Feuer |
- |
Herz,
Dünndarm |
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Erde |
- |
Milz,
Magen |
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Metall |
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Lunge,
Dickdarm |
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Wasser |
- |
Niere,
Blase |
Die
Wandlungsphasen mit ihren Organ-
systemen stehen im Entwicklungszyklus

(Holz = Mutter des Feuers), im Kontrollzyklus
und als Überwältigungszyklus im Krankheitsfall
(Milz kontrolliert Lunge – Holz überwältigt Milz )
in Verbindung.
Ein Mangel des Einen und damit eine Fülle des Anderen führt zu Erkrankungen.
Aber auch von aussen eindringende pathogene Faktoren (Wind, Nässe, Kälte,
Hitze) gelten als krankheitserzeugend.
Ein
weiterer krankmachender Faktor sind Emotionen im Übermaß:
Beispiel: Groll schädigt die Leber, Angst schädigt die Niere ...
Die Chinesen kannten
auch schon früher Krankheitserreger, so dass sie immer schon mit antiviral
und antibakteriell wirkenden Kräuter gearbeitet haben. Ebenso gibt es
Pflanzen, die gegen Würmer und andere Parasiten wirken.
Den
Organismus durchziehen überall die Leitbahnen, auf denen die
Akupunkturpunkte liegen.
Über diese wird
bei der
Tuinamassage
oder bei der Akupunktur direkt Einfluss
auf den Körper genommen.
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